StadtratWatch

Uwe Muelbredt

Fraktion AfD
Partei AfD
Abstimmungsteilnahme
97,2%

Gibt an, wie häufig das Ratsmitglied an Abstimmungen teilgenommen hat.

Abstimmungserfolg
70,2%

Gibt an, wie häufig das Abstimmungsergebnis mit dem Votum des Ratsmitglieds übereinstimmte.

Stimmenthaltungen
6,8%

Gibt an, wie hoch der Anteil der abgegebenen Stimmen ist, die weder dafür noch dagegen waren.

26.05.2026 Stadtratssitzung (Fortsetzung)
  • Also hätten wir eine Liste mit Anträgen, Änderungsanträgen und so weiter, die dazu geeignet sind, Geld zu verbrennen, wäre aus meiner Sicht dieser Antrag relativ weit oben auf dieser Liste zu führen. Wir reden da um circa rund about 100.000 Euro pro Jahr, die diese Taskforce kosten würde.

    Hätte man sich im Vorfeld bei mir arbeiten dieses Antrags mal die Zeit genommen, hätte man mit Herrn Krug gesprochen oder hätte bei Herrn Stegemann von der SAB angerufen oder man hätte sich vielleicht mal den Betriebsausschuss SAB alle zur Seite genommen, hätte man ganz schnell in Erfahrung bringen können, dass all das, was in den Anträgen steht, schon längst gemacht wird. Es gibt nicht nur die SAB, die ständig Sündereinigung fährt, die Schwerpunkte hat, wo die Kollegen aus der Roten See mit dem Presser durchfahren, die den Sperrmüll wegholen auf Kosten der Stadt, wo alles dabei ist, Autoreifen und so weiter. Die Kosten werden schon getragen. Wir haben auch die GISE, die mithilft und wir haben private Initiativen, die da mithelfen.

    Dann wird angesprochen die Reinigung von Straßen- und Haltestellen. Die MVB hat eine sehr gute Firma an der Seite und die machen wirklich eine Menge. Man muss nur mal früh durch die Stadt fahren und sich das angucken. Dann sieht man, die Scheiben werden geputzt, es wird gefegt, es wird gemacht, es wird getan. Also das zu dem Punkt. Das können wir uns sparen. Das wird gemacht. Wir würden hier doppeltes Geld rauswerfen. Wir müssten Leute einstellen, die die Geldkosten müssen, angelernt werden, die müssten Maschinen bekommen und so weiter. Und wir machen das schon. Das wird regelmäßig rumgefahren.

    Klar, subjektiv mag es vielleicht sein, dass irgendwo mal ein Sperrmüllhaufen ein paar Tage länger liegt. Aber das wird geholt bei der Geschichte. Da würde ich sagen, ablehnen, weil das Geld können wir uns sparen. Zum Beispiel für den Fürstenwall und Sanit oder sonst welches Projekte.

23.04.2026 Stadtratssitzung
  • Ich finde das niedlich. Ich glaube, es war keiner hier so wirklich öfters mal regelmäßig samstags bei unseren Wertstoffhöfen. Wir haben drei Stück davon und ja, zu bestimmten Zeiten ist dort wirklich Andrang. Aber in einer größeren Zeitspanne ist Samstag, denke ich, der Tag, wo ab um zwölf dort eine relativ ruhige Kugel geschoben wird. Der wird ruhiger ab um zwölf und dann geht es ja nach 13 Uhr zur Schließung.

    Was ich auch noch zu sagen muss, Herr Zander, wenn Sie sagen, dort sind viel zu viele Leute. Herr Krug hat es ja schon angesprochen, wir haben dort auch Absetzer-Fahrer, die Container zur weiteren Entsorgung fahren, alles drum und dran. Also es mag vielleicht der Eindruck entstehen, dort sind zu viele Leute, aber nein, das wird natürlich genau wie plan dem SAB. Also wie gesagt, ich finde mit den Öffnungszeiten, das braucht man nicht ändern und würde da natürlich dann für eine Ablehnung werben.

28.04.2025 Stadtratssitzung (Fortsetzung)
  • Muelbredt, AfD-Fraktion, also Amsterdam Toilette. Wer sie kennt, der wird mir wahrscheinlich recht geben, das ist ein absolut ekliges, halboffenes Toilettenkonzept, was auch nur für Männer gedacht ist. Frauen können dort nicht drauf gehen, auch Menschen mit Behinderung können diese Toilette nicht nutzen. Um denen noch eins draufzusetzen, so ein bisschen schildbürgerlich, soll diese Amsterdam Toilette an eine öffentliche Toilette geschraubt werden, an einem Spielplatz, der im Sommer bis 22 Uhr geöffnet ist.

    Also das ist schon mal eine Sache, wo ich sagen muss, sehr sehr eklig, wenn wir da nochmal so eine halboffene Toilette haben. Als Vater würde ich mir die Frage stellen, wenn mein Kind dort spielt und eine männliche Person geht dort urinieren, macht er es tatsächlich oder beobachtet er Kinder dabei? Man weiß es immer nicht, ich will mir das noch nicht weiter vorstellen. Jedenfalls, das ist schon mal ein Punkt, was gar nicht geht. Also da ist der Antrag schon mal abzulehnen, weil das ist einfach nur widerlich. Eine halboffene Toilette an einem Kinderspielplatz, an einer funktionierenden öffentlichen Toilette, die behindertengerecht ist, wo Frauen, Männer, sämtliche draufgehen können, wo man Kinder wickeln kann, also das Ding da dran zu batschen ist einfach mal unterste Schublade.

    Das zweite Problem ist, was ja angeführt wird, dass man die Bedenken hat oder die Anwohner dort gesagt haben, ja Wildpinkelei. Ist es denn gewünscht mit dieser Amsterdam Toilette genau dieses Klientel, was dort irgendwo in die Hauseingänge und so weiter hinpinkelt, eventuell an diesem Platz zu versammeln, weil das wird nämlich passieren. Die Leute werden sich dort hinsetzen, werden merken, oh Mensch, nach 22 Uhr, klasse, da kann ich ungestraft erstmal nochmal urinieren. Und dann wird halt gesagt, Klaus oder sonst was, da hinten ist der Späti, geh mal hin, hol mal noch eine Palette Bier, wird sich dort hingesetzt und das Ergebnis wird sein, dass der Kinderspielplatz noch weiter vermüllt wird.

    Es werden Glasflaschen kaputt gehen. Unsere Kinder spielen dann dort. Wir wissen nicht, trinken sie tatsächlich nur oder werden auch Drogen konsumiert, wird sich vielleicht mal eine Spritze gesetzt oder irgendwas. Und diesen ganzen Dreck finden wir dann auf allen unserer Kinderspielplätze. Finde ich absolut super, also wenn der Antrag so durchgehen sollte, dann muss ich sagen, Schildbürgertum nicht.